Die Arbeitslasten verlagern sich wieder zurück in die lokalen Rechenzentren, und das nicht in geringem Umfang.
Für die meisten Organisationen geht es nicht darum, die Cloud „aufzugeben“, sondern darum, ihre Umgebung optimal zu dimensionieren, die Vorteile der Cloud dort zu nutzen, wo sie am besten funktioniert, und gleichzeitig Workloads zurückzugewinnen, die anderswo kostengünstiger, konformer oder leistungsfähiger sind.
Ebenso wichtig: IT-Führungskräfte identifizierten in der Studie die Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Cloud-Rückführung . Von der Sicherstellung der Geschäftskontinuität und Kostenkontrolle bis hin zur Schließung von Qualifikationslücken und dem Erhalt der Vorteile cloudnativer Technologien – diese Erkenntnisse zeigen auf, worauf Unternehmen ihre Planungsbemühungen konzentrieren sollten, um Risiken zu minimieren und langfristigen Mehrwert zu schaffen.
Laut der Umfrage ist die Aufrechterhaltung der Geschäftskontinuität während der Migration der am häufigsten genannte Aspekt bei der Planung der Rückführung – eine Priorität für 75 % der Befragten.
Das Risiko von Ausfallzeiten, Störungen für die Kunden und Betriebsstörungen reicht aus, um Projekte schon vor ihrem Start zu stoppen.
Anstatt diese als Hindernisse zu betrachten, sind sie entscheidende Erfolgsfaktoren. Durch deren frühzeitige Auseinandersetzung können IT-Verantwortliche einen Rückführungsplan erstellen, der die Kontinuität sichert, die Kosten kontrolliert und die Teams für langfristigen Erfolg rüstet.
Hier sind fünf wichtige Überlegungen und praktische Tipps, die Ihnen helfen, zuversichtlich in Ihr Heimatland zurückzukehren:
Die Gewährleistung des Datenschutzes und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen während der Migration sind komplex, insbesondere wenn sich Workloads über verschiedene Rechtsordnungen erstrecken – und dies ist einer der Hauptgründe, warum Unternehmen Workloads aus der öffentlichen Cloud verlagern .
Tipps:
Die zurückgeführten Workloads müssen weiterhin mit Cloud-basierten Diensten und On-Premise-Systemen kommunizieren, oft unter Verwendung unterschiedlicher Protokolle und APIs.
Tipps:
Große Datensätze, unternehmenskritische Anwendungen und begrenzte Wartungsfenster erhöhen das Risiko von Ausfallzeiten.
Tipps:
Fast vier von zehn IT-Führungskräften (38 %) nennen fehlendes internes Fachwissen als Haupthindernis für die Rückführung von Mitarbeitern ins Heimatland. Das Problem geht jedoch oft über die reinen Qualifikationen hinaus. Ohne ein effektives Change-Management sträuben sich Teams gegen neue Arbeitsabläufe, was die Einführung verlangsamt. Eine klare Kommunikation der geschäftlichen Treiber und Initiativen zur fachübergreifenden Weiterbildung können den Übergang erleichtern und die Akzeptanz fördern.
Tipps:
Die Verlagerung von Workloads aus der Public Cloud kann den Verlust des Zugangs zu Managed AI/ML-Services, Autoscaling und anderen plattformeigenen Vorteilen bedeuten.
Tipps:
Da 87 % der Unternehmen eine Rückführung innerhalb von zwei Jahren planen, ist der Trend eindeutig: Unternehmen streben nach Kontrolle, Compliance und Kostenoptimierung.
Fazit: Eine erfolgreiche Cloud-Rückführungsstrategie ist mehr als nur ein Migrationsplan – sie ist eine Initiative zur Transformation des Unternehmens. Organisationen, die diese Herausforderungen aktiv angehen, werden schneller vorankommen, Risiken minimieren und den vollen Nutzen eines hybriden oder On-Premise-First-Ansatzes ausschöpfen.
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